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Nach dem Frühstück und einem kleinen Spaziergang zu unserem Bus, machten wir uns auf den Weg Richtung Wüste Thar. Bei unserm ersten Halt besuchten wir den Karni Mata Tempel von Deshnok, einen Rattentempel. Danach fuhren wir nach Bikaner. Nach dem Check-in im Hotel ging es mit dem Jeep in die Wüste. Als erstes fuhren wir ein intaktes Bauerndorf an. Dort machten wir halt und schlenderten durch das Dorf. Hierbei hatten wir die Gelegenheit in eine der Hütten reinzuschauen. Die Kinder waren sehr neugierig. Ihr Interesse galt aber vorwiegend unseren Armbanduhren. Trotz Neugier wurden wir nicht durch Betteln belästigt.

Karni Mata Tempel

Bauerndorf
Anschließend machten wir uns auf die Socken. Wir wollten nämlich von einer Düne aus den Sonnenuntergang ansehen. Aus diesem Vorhaben wurde nichts, denn alle sieben Jeeps blieben im feinen Wüstensand stecken. Nun war anstatt Sonnenuntergang Schieben angesagt. Nach geraumer Zeit hatten wir alle Fahrzeuge wieder flott.
Wüstensafari
Am Tage 10 unserer Reise machten wir frühmorgens halt in Devi Kund. Dort besichtigten wir die königlichen Grabstätten.
Devi Kund
Auf der Fahrt zu unserem Hotel kam der Bus an einer der schönsten Sehenswürdigkeiten Rajasthans vorbei, dem Junagarh Fort. Das Fort liegt nicht auf einer Anhöhe wie die anderen, sondern in der Wüstenebene Es ist mit einem Graben umgeben. Der Bau der riesigen Festung Junagarh wurde 1587 von Raja Rei Singh, einem Zeitgenossen Akbars, begonnen. Das gesamte Bauwerk umfasst 37 Paläste. Die einzelnen noch erhaltenen Paläste sind üppig ausgestattet, unter anderem mit Blattgold, Kristallglas, Delfter Kacheln und Tapeten aus China. 
Junagarh Fort
Und weiter ging es Richtung Mandawa. Kurz vor Mandawa machten wir für heute den letzen Stopp und zwar in der gebirgigen Region Shekhavati. Im 19.- und 20.Jahrhundert verdienten einige Familie mit Handel sehr viel Geld. Sie ließen ihre Häuser von innen und außen mit prachtvollen Fresken schmücken Heute sind die Gebäude dem Verfall überlassen, da die Familien in die Städte zogen.

Herrschaftshäuser
Am letzen Tag unserer Reise durch Nordindien war eine lange Busfahrt angesagt, von Mandawa nach Neu-Delhi. Nach dem Frühstück machte unsere Gruppe einen Spaziergang durch Mandawa zum Bus. Unterwegs sahen wir auch wie am Vortag herrlich verzierte Herrschaftshäuser. Nach ca. sieben Stunden Fahrt über Indiens holprige Straßen kamen wir in Delhi an. Am nächsten Morgen flogen wir wieder nach Deutschland zurück.
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